Ihr Warenkorb
keine Produkte

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen 


der Firma Kleiner Floh, Großflecken 55, 24534 Neumünster,
nachstehend als Verkäufer be
zeichnet. 

 

 

§ 1 Allgemeines, Begriffsbestimmungen 

 

(1) Die folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für die Geschäftsbeziehung 
zwischen dem Verkäufer und dem Kunden in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung. 

 

(2) Verbraucher i. S. d. Geschäftsbedingungen sind natürliche Personen, die das Rechtsgeschäft 
zu einem Zwecke abschließen, der weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen 
Tätigkeit zugerechnet werden kann. Unternehmer i. S. d. Geschäftsbedingungen sind natürliche 
oder juristische Personen oder rechtsfähige Personengesellschaften, die bei Abschluss des 
Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln. 
Kunden i. S. d. Geschäftsbedingungen sind sowohl Verbraucher als auch Unternehmer. 

 

(3) Individuelle Vertragsabreden haben Vorrang vor diesen AGB. Abweichende, entgegenstehende 
oder ergänzende AGB werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrück-
lich zugestimmt. 

 

 

§ 2 Vertragsschluss 

 

(1) Die Präsentation der Waren auf der Webseite des Verkäufers stellt kein Angebot im Rechtssin-
ne dar, sondern lediglich eine Aufforderung an den Kunden, ein Angebot im Rechtssinne abzuge-
ben. Die bestellten Waren können aufgrund der technisch bedingten Darstellungsmöglichkeiten ge-
ringfügig im Rahmen des Zumutbaren von den im Internet dargestellten Waren abweichen, insbe-
sondere kann es hierbei zu farblichen Abweichungen kommen, soweit dies zumutbar ist. 

 

(2) Die Bestellung des Kunden stellt ein verbindliches Angebot auf Abschluss eines Kaufvertrages 
über die bestellte/n Ware/n dar. 

 

(3) Der Verkäufer wird den Zugang der Bestellung des Kunden unverzüglich per E-Mail bestätigen. 

 

Der Kaufvertrag kommt nicht bereits mit dieser Bestellbestätigung zustande, sondern bei Zahlung 
per Vorkasse, Pay pal oder Kreditkarte erst mit Versand einer separaten E-Mail mit einer Auf-
tragsbestätigung oder der Lieferung der Ware innerhalb von 3 Werktagen. Bei Zahlung per PayPal 
sowie Sofortüberweisung kommt der Vertrag bereits mit Zahlungsanweisung durch den Kunden zu-
stande. Bei Zahlung im elektronischen Lastschriftverfahren kommt der Vertrag bereits zustande, 
wenn der Kunde den Bestellvorgang mit Angabe seiner Bankverbindung abschließt 

 

(4) Der Verkäufer ist - bei Zahlung per Vorkasse, Pay pal oder Kreditkarte - berechtigt, das in 
der Bestellung liegende Vertragsangebot innerhalb von 3 Werktagen nach Eingang anzunehmen. 
Einer Annahme kommt es gleich, wenn der Verkäufer innerhalb der vorgenannten Fristen die be-
stellten Waren liefert. 

 

(5) Der Vertragsschluss erfolgt unter dem Vorbehalt, im Falle nicht richtiger oder nicht ordnungs-
gemäßer Selbstbelieferung, nicht oder nur teilweise zu leisten. Dies gilt nur für den Fall, dass die 
Nichtlieferung nicht von dem Verkäufer zu vertreten ist und dieser mit der gebotenen Sorgfalt ein 
konkretes Deckungsgeschäft mit dem Zulieferer abgeschlossen hat. Der Verkäufer wird alle zu-
mutbaren Anstrengungen unternehmen, um die Ware zu beschaffen. Andernfalls wird die Gegen-
leistung unverzüglich zurückerstattet. Im Falle der Nichtverfügbarkeit oder der nur teilweisen Ver-
fügbarkeit der Ware wird der Kunde unverzüglich informiert. 

 

(6) Sofern der Kunde die Ware auf elektronischem Wege bestellt, wird der Vertragstext vom Ver-
käufer gespeichert und dem Kunden nebst den rechtswirksam einbezogenen AGB per E-Mail nach 
Vertragsschluss zugesandt. 

 

 

§ 3 Eigentumsvorbehalt 

 

(1) Bei Verbrauchern behält sich der Verkäufer das Eigentum an der Ware bis zur vollständigen 
Zahlung des Kaufpreises vor. Bei Unternehmern behält sich der Verkäufer das Eigentum an der 
Ware bis zur vollständigen Begleichung aller Forderungen aus einer laufenden Geschäftsbezie-
hung vor. 

 

(2) Bei vertragswidrigem Verhalten des Kunden, insbesondere bei Zahlungsverzug, bei falschen 
Angaben des Kunden über seine Kreditwürdigkeit oder wenn ein Antrag auf Eröffnung des Insol-
venzverfahrens gestellt wird, ist der Verkäufer – gegebenenfalls nach Fristsetzung - berechtigt, 
vom Vertrag zurückzutreten und die Ware heraus zu verlangen, sofern der Kunde die Gegenleis-
tung noch nicht oder nicht vollständig erbracht hat. 

 

(3) Der Unternehmer ist berechtigt, die Ware im ordentlichen Geschäftsgang weiter zu veräußern. 
Er tritt dem Verkäufer bereits jetzt alle Forderungen i. H. d. Rechnungsbetrags ab, die ihm durch 
die Weiterveräußerung gegen einen Dritten erwachsen. Der Verkäufer nimmt die Abtretung an. 
Nach der Abtretung ist der Unternehmer zur Einziehung der Forderung ermächtigt. Der Verkäufer 
behält sich vor, die Forderung selbst einzuziehen, sobald der Unternehmer seinen Zahlungsver-
pflichtungen nicht ordnungsgemäß nachkommt und in Zahlungsverzug gerät. 

 

(4) Der Verkäufer verpflichtet sich, die ihm zustehenden Sicherheiten auf Verlangen des Kunden 
insoweit freizugeben, als der realisierbare Wert der Sicherheiten die zu sichernde Forderung um 
mehr als 10 % übersteigt. Die Auswahl der freizugebenden Sicherheiten obliegt dabei dem Verkäu-
fer. 

 

 

§ 4 Vergütung 

 

(1) Der angegebene Kaufpreis ist bindend. Im Kaufpreis ist die gesetzliche Umsatzsteuer enthal-
ten. Die beim Versand zusätzlich anfallenden Versandkosten sind in der Versandkostenübersicht 
aufgeführt. Kosten für Verpackung sind in den Versandkosten bereits enthalten. 

 

(2) Der Kunde verpflichtet sich bei Zahlung per Vorkasse, Pay pal oder Kreditkarte innerhalb von 7 Tagen 
nach Erhalt der Auftragsbestätigung per E-Mail bzw. der Rechnung den Gesamtpreis zu zahlen. 
Nach Ablauf der Frist kommt der Kunde in Zahlungsverzug. Der Verbraucher hat während des Ver-
zugs die Geldschuld i. H. v. 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zu verzinsen. Der Unter-
nehmer hat während des Verzugs die Geldschuld i. H. v. 8 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz 
zu verzinsen. Gegenüber dem Unternehmer behält sich der Verkäufer vor, einen höheren Verzugs-
schaden geltend zu machen. 

 

(3) Der Kunde hat ein Recht zur Aufrechnung nur, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig fest-
gestellt, anerkannt oder durch den Verkäufer nicht bestritten wurden. Das Recht des Käufers zur 
Aufrechnung mit vertraglichen und sonstigen Ansprüchen aus der Anbahnung oder Durchführung 
dieses Vertragsverhältnisses bleibt hiervon unberührt. Der Kunde kann ein Zurückbehaltungsrecht 
nur ausüben, wenn sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht. 

 

 

§ 5 Zahlungsmöglichkeiten 

 

(1) Die Kunden können den Kaufpreis per Vorkasse oder PayPal leisten.
 Der Verkäufer behält sich vor, einzelne Zahlungsarten auszuschließen oder zu ändern.

 

 

§ 6 Versand 

 

(1) Der Verkäufer liefert ausschließlich in die in der Versandkostenübersicht angegebenen Länder. 

 

(2) Der Verkäufer wird vorrätige Ware innerhalb des auf der jeweiligen Angebotsseite angegebe-
nen Zeitraums an den Kunden versenden. Ist kein Versandzeitraum auf der Angebotsseite ange-
geben, wird die Ware innerhalb von 3 Werktagen geliefert; bei Zahlung per Vorkasse beginnt diese 
Frist mit Zahlungseingang auf dem Konto des Verkäufers. 

 

(3) Ist eine Ware bei Bestellung nicht vorrätig, wird der Verkäufer die Ware unverzüglich bestellen, 
den Kunden unverzüglich darüber informieren und diesem den voraussichtlichen Liefertermin mit-
teilen. Diese Waren sind auf der Webseite entsprechend gekennzeichnet. Hinsichtlich des Vorbe-
halts ordnungsgemäßer Selbstbelieferung verweist der Verkäufer auf § 2 Abs. 5 dieser AGB. 

 

(4) Der Verkäufer ist zur Teillieferung berechtigt, soweit eine Teillieferung unter Berücksichtigung 
seiner Interessen dem Kunden zuzumuten ist. Dem Kunden entstehen dadurch keine Mehrkosten. 

 

 

§ 7 Gefahrübergang 

 

(1) Bei Verbrauchern geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechte-
rung der verkauften Ware auch beim Versendungskauf mit der Übergabe der Ware auf den Ver-
braucher über. 

 

(2) Bei Unternehmern geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechte-
rung der Ware mit der Übergabe, beim Versendungskauf mit der Auslieferung der Ware an den 
Spediteur, den Frachtführer oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person 
oder Anstalt auf den Unternehmer über. 

 

(3) Der Übergabe steht es gleich, wenn der Kunde mit der Annahme in Verzug ist. 

 



§ 8 Widerrufsrecht für Verbraucher
(Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die
überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit
zugerechnet werden kann.)

Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu
widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag,

- an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in
Besitz genommen haben bzw. hat, sofern Sie eine oder mehrere Waren im Rahmen einer
einheitlichen Bestellung bestellt haben und diese einheitlich geliefert wird bzw. werden;

- an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Ware
in Besitz genommen haben bzw. hat, sofern Sie mehrere Waren im Rahmen einer einheitlichen
Bestellung bestellt haben und diese getrennt geliefert werden;

- an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte
Teilsendung oder das letzte Stück in Besitz genommen haben bzw. hat, sofern Sie eine Ware
bestellt haben, die in mehreren Teilsendungen oder Stücken geliefert wird;

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Kleiner Floh, Großflecken 55,
24534 Neumünster, info@kleinerfloh.net)  mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der
Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen,
informieren. Sie können dafür das beigefügte PDF Widerrufsformular downloaden oder unser
Onlineformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des
Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten
haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus
ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standard-
lieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurück-
zuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für
diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen
Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart;
in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis
Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches
der frühere Zeitpunkt ist.

Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag,
an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu
übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden.

Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren.

Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust
auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht
notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist.

Ausschluss- bzw. Erlöschensgründe

Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen

- zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle
Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die
persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind;
- zur Lieferung von Waren, die schnell verderben können oder deren Verfallsdatum schnell
überschritten würde;


Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig bei Verträgen

- zur Lieferung versiegelter Waren, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene
nicht zur Rückgabe geeignet sind, wenn ihre Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde;
- zur Lieferung von Waren, wenn diese nach der Lieferung aufgrund ihrer Beschaffenheit untrennbar
mit anderen Gütern vermischt wurden;
- zur Lieferung von Ton- oder Videoaufnahmen oder Computersoftware in einer versiegelten
Packung, wenn die Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde.

 

 

§ 9 Ausschluss des Widerrufsrechts 

 

Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Fernabsatzverträgen zur Lieferung von Waren, die nach Kun-
denspezifikation angefertigt werden oder eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten 
sind sowie nicht bei Fernabsatzverträgen zur Lieferung von Audio- oder Videoaufzeichnungen oder 
von Software, sofern die gelieferten Datenträger vom Verbraucher entsiegelt worden sind. 

 

 

§ 10 Rücksendekosten im Falle des Widerrufs 

 

Soweit der Verbraucher gemäß § 8 dieser AGB von seinem Widerrufsrecht Gebrauch macht, hat 
dieser die regelmäßigen Kosten der Rücksendung zu tragen, wenn die gelieferte Ware der bestell-
ten entspricht und wenn der Preis der zurückzusendenden Sache einen Betrag von 40 Euro nicht 
übersteigt oder wenn der Verbraucher bei einem höheren Preis der Sache zum Zeitpunkt des Wi-
derrufs noch nicht die Gegenleistung oder eine vertraglich vereinbarte Teilzahlung erbracht hat. 
Andernfalls ist die Rücksendung für den Verbraucher kostenfrei. 

 

 

§ 11 Gewährleistung 

 

(1) Bestellte Waren können im Rahmen des Zumutbaren geringfügig von den im Internet abgebil-
deten Waren abweichen. Es wird auf § 2 Abs. 1 dieser AGB verwiesen. 

 

(2) Verbraucher haben die Wahl, ob sie Nacherfüllung durch Nachbesserung oder Ersatzlieferung 
verlangen. Der Verkäufer ist berechtigt, die Art der gewählten Nacherfüllung zu verweigern, wenn 
sie nur mit unverhältnismäßigen Kosten möglich ist und die andere Art der Nacherfüllung ohne er-
hebliche Nachteile für den Verbraucher bleibt. Bei Unternehmen leistet der Verkäufer für Mängel 
der Ware zunächst nach seiner Wahl Gewähr durch Nachbesserung oder Ersatzlieferung. 

 

(3) Schlägt die Nacherfüllung fehl, kann der Kunde nach seiner Wahl Herabsetzung des Kaufprei-
ses (Minderung), Rückgängigmachung des Vertrags (Rücktritt) oder Schadensersatz statt der Leis-
tung verlangen. Bei nur unerheblichen Mängeln steht dem Kunden – unter Berücksichtigung der 
beiderseitigen Interessen – kein Rücktrittsrecht zu. Anstelle des Schadensersatzes statt der Leis-
tung kann der Kunde den Ersatz vergeblicher Aufwendungen im Rahmen des § 284 BGB verlan-
gen, die er im Vertrauen auf den Erhalt der Ware gemacht hat und billigerweise machen durfte. 
Wählt der Kunde Schadensersatz statt der Leistung, so gelten die Haftungsbeschränkungen ge-
mäß § 13 Abs. 1 dieser AGB. 

 

(4) Unternehmer müssen dem Verkäufer offensichtliche Mängel der gelieferten Ware innerhalb ei-
ner Frist von 2 Wochen ab Empfang der Ware anzeigen; andernfalls ist die Geltendmachung des 
Gewährleistungsanspruchs ausgeschlossen. Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung 
bzw. Mitteilung. Für Kaufleute gilt § 377 HGB. 

 

(5) Ist der Kunde Unternehmer, gilt als Beschaffenheit der Ware nur die Produktbeschreibung des 
Verkäufers als vereinbart. Öffentliche Äußerungen, Anpreisung oder Werbung des Herstellers stel-
len daneben keine vertragsmäßige Beschaffenheit der Ware dar. 

 

(6) Die Gewährleistungsfrist für Verbraucher beträgt 2 Jahre ab Lieferung der Ware. Abweichend 
davon beträgt die Gewährleistungsfrist für Unternehmer 1 Jahr ab Lieferung. Bei gebrauchten Sa-
chen beträgt die Gewährleistungsfrist ebenfalls 1 Jahr ab Lieferung der Ware. Die einjährige Ge-
währleistungsfrist gilt nicht, wenn dem Verkäufer grobes Verschulden vorwerfbar ist, ferner nicht 
im Falle von dem Verkäufer zurechenbaren Körper- und Gesundheitsschäden und bei Verlust des 
Lebens des Kunden, im Falle einer Garantie sowie im Fall des Lieferregresses gemäß der §§ 478, 
479 BGB. Die Haftung des Verkäufers nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt hiervon unberührt. 

 

(7) Abweichend von Abs. 6 gilt die regelmäßige Verjährungsfrist, wenn der Verkäufer einen Mangel 
arglistig verschwiegen hat. 


 

(8) Der Verkäufer gibt gegenüber dem Kunden keine Garantien im Rechtssinne ab, sofern nicht 
ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde. Herstellergarantien bleiben hiervon unberührt. 
 

 

§ 14 Schlussbestimmungen 

 

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Bei Verbrauchern, die den Vertrag nicht zu 
beruflichen oder gewerblichen Zwecken abschließen, gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht 


der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Ver-
braucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird. Die Bestimmungen des UN-
Kaufrechts finden keine Anwendung. 

 

(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-
rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag das an 
dem Geschäftssitz des Verkäufers zuständige Gericht, sofern nicht ein ausschließlicher Gerichts-
stand gegeben ist. Der Verkäufer ist jedoch auch berechtigt, den Kaufmann an seinem Wohn-oder 
Geschäftssitzgericht zu verklagen. Die Zuständigkeit aufgrund eines ausschließlichen Gerichts-
stands bleibt hiervon unberührt.